Gewinnschwelle in diesem Jahr unwahrscheinlich
Höherer Verlust und weniger Umsatz bei Fantastic

Die Fantastic Corporation hat im zweiten Quartal ihren Verlust weiter ausgeweitet und weniger Umsatz als im Vorjahr erzielt. Gleichzeitig revidierte der Breitbandspezialist am Freitag in Zug seine Prognosen für das Gesamtjahr nach unten.

dpa-AFX ZUG. Er rechnet nun mit 10 bis 20 Mill. $ weniger Umsatz in 2001 als bisher anwenommen. Außerdem sei es unwahrscheinlich, dass die Gewinnschwelle auf operativer Ebene noch in diesem Jahr erreicht werden kann. Entscheidend werde sein, wie schnell sich mit IBM und Hewlett Packard als Referenzkunden gewinnen lassen.

Die Erlöse verringerten sich in Jahresfrist um 71% auf 3,4 Mill. $. Zudem meldete das Softwareunternehmen eine Ausweitung des bereinigten Fehlbetrags um 60% auf 34,6 Mill $. Dies entspreche einem Verlust je Aktie von 0,28 $, nach einem Minus von 0,18 $ im Vorjahr. Das Betriebsergebnis sank bereinigt um 75% von minus 18,429 auf minus 32,317 Mill. $. Die derzeitigen liquiden Mittel von 52,3 Mio. $ reichen nach Angaben der Gesellschaft ohne Berücksichtigung von Einnahmen noch sechs Quartale.

Seit Ende vergangenen Jahres führt Fantastic nach eigenen Angaben Kostensenkungsprogramme durch. So seien seit Dezember die Aufwendungen um rund 50% auf 7,5 Mill. $ reduziert worden. Außerdem wurde die Zahl der Mitarbeiter von 350 auf 183 gesenkt. Diese Maßnahmen werden sich laut Fantastic aber erst auf das Ergebnis des dritten Quartals niederschlagen.

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