Gewinnshow
Pensionär will Jauchs erster Euro-Millionär werden

Für den Pensionär Rudolf Heinrich sind eine Million Euro zum Greifen nah: Am Freitag tritt der 62-Jährige in Günther Jauchs RTL-Sendung "Wer wird Millionär?" zur Millionenfrage an, die im Eurozeitalter bisher noch nicht geknackt wurde.

ap KÖLN. In der am Montag ausgestrahlten Sendung hatte der ehemalige Bibliothekar, der neben einem Abschluss als Diplomingenieur der Nachrichtentechnik auch einen Doktor in der Geschichte der Chemie vorweisen kann, alle Fragen bis zur Million beantworten können. Das Ende der Sendung hatte allerdings dafür gesorgt, dass Heinrich nun noch einmal antreten muss.

Ein Joker steht dem 62-Jährigen aus dem westfälischen Wilnsdorf bei der entscheidenden Frage aber nicht mehr zur Verfügung - was ihm auch nicht unbedingt nutzen würde: Erst am 15. April war der Kandidat Thomas Hettmann genauso weit gekommen wie Heinrich und hatte noch zwei Joker in der Tasche. Dennoch musste er bei der Millionenfrage passen und mit "nur" 500 000 ? nach Hause gehen. Sollte Heinrich am Freitag der Coup glücken, wäre er der erste Euro-Millionär der Sendung.

Der verwitwete Bibliothekar, der 15 Jahre lang im Deutschen Museum in München und dann an der Universität Siegen - auch als Lehrbeauftragter für "Geschichte der Naturwissenschaften - gearbeitet hatte, hatte am Montag noch die 500 000-Euro-Frage geschafft. Sie lautete: "Mit wem war Benjamin-Blümchen-Erfinderin Elfie Donnelly verheiratet?" Heinrich konnte sich für keine der vier Antwortmöglichkeiten (Michael Ende, Michael Schanze, Peter Lustig, Rolf Zuckowski) entscheiden und rief seinen Schwager an. Der stellte sich zu Jauchs Verblüffung als dessen Ex-Chef, der ehemalige Studioleiter des Bayerischen Rundfunks, Heinz Bäuerlein, heraus. Auch dieser wusste zunächst nicht Bescheid, entschied sich aber in letzter Minute für den "Löwenzahn"-Moderator Lustig. Heinrich setzte noch den 50-50-Joker ein, setzte auf Lustig und gewann.

Seine Strategie für die nächste Sendung ist klar: "Die habe ich mit meiner Partnerin, meiner Schwester und meiner Mutter schon geklärt. Alle drei haben gesagt: Nicht zocken! Die kennen mich nämlich und wissen, dass ich gerne mal zocke", sagte Heinrich laut einer RTL-Mitteilung. Also werde er nur bei 99,9-prozentiger Sicherheit die Frage beantworten. "Ansonsten steige ich lieber aus und gehe mit 500 000 ? nach Hause. Selbst wenn ich denke, ich könnte es vielleicht wissen", erklärte Heinrich. Wünschen würde er sich eine Frage aus den Bereichen Geschichte, Kunst, Literatur oder Musik. Brenzlig würde es dagegen bei Sport oder Film. "Und die vielen neuen Damen in den bunten Blättern kann ich auch nicht gut unterscheiden", erklärt Heinrich.

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