Gewinnsteigerung nach der Seagram-Übernahme
Pernod prescht voran

Der französische Spirituosenhersteller Pernod Ricard hat seinen Betriebsgewinn im vergangenen Jahr um rund sieben Prozent gesteigert. Das mit der Übernahme der kanadischen Seagram gesetzte Gewinnziel will Pernod nach eigenen Angaben vom Dienstag bereits ein Jahr früher erreichen als ursprünglich geplant.

reuters PARIS. Das Unternehmen erwartet eine Verdoppelung seines operativen Gewinns in der Sparte Wein und Spirituosen. Damit könne das Ziel für den Konzerngewinn, das ursprünglich für das zweite Jahr nach der Übernahme geplant war, bereits 2002 erreicht werden. Die Einverleibung von 17 Seagram-Marken soll demnach zu einer Steigerung des Gewinns je Aktie vor Sonderposten und Abschreibungen um 50 Prozent führen.

Der Pernod-Betriebsgewinn stieg 2001 den Angaben zufolge um sieben Prozent auf 451 Millionen Euro. Der Reingewinn erhöhte sich um 83,7 Prozent auf 358 Millionen Euro. Im Jahr 2000 hatten allerdings Sonderposten das Ergebnis belastet. Ohne Sonderposten kletterte der Reingewinn im vergangenen Jahr um 32 Prozent auf 258 Millionen Euro, womit Pernod die eigene Prognose von einem Plus von 30 Prozent leicht übertraf. Der Umsatz stieg 2001 um 3,9 Prozent auf 4,55 Milliarden Euro, wie er Konzern schon im Februar mitgeteilt hatte.

Pernod gehören unter anderem Jameson's Irish Whisky und Havanna Club. Zu Seagram gehören Marken wie Martell Cognac und Chivas Regal Whisky. Die US-Wettbewerbsbehörde hatte erst im Februar den Verkauf der Seagram-Getränkesparte an Diageo Plc und Pernod genehmigt. Noch im Oktober 2001 hatte die Behörde die Übernahme blockiert.

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