Gewinnverwässerung durch Ertragssynergien
Dresdner Bank: Wasserstein-Kauf könnte Gewinn pro Aktie belasten

Reuters FRANKFURT. Die Dresdner Bank erwartet durch den Kauf des US-Investmenthauses Wasserstein Perella für 2001 einen leichten Rückgang des Gewinns pro Aktie. Der Vorstand der Dresdner Bank geht davon aus, dass die Transaktion im ersten Jahr nach Vollzug zu einer geringfügigen Verwässerung des Gewinns pro Aktie führen wird. Als Grund nannte der Vorstand am Vormittag die zu erwartenden Ertragssynergien. Gleichzeitig werde die Dresdner Bank rund 218 Mill. Euro bereit stellen, um Management und Mitarbeiter an Wasserstein zu binden.

Wasserstein erwarte für 2000 Erträge von rund 400 Mill. Euro, die hauptsächlich aus dem Beratungsgeschäft stammten. Ausgenommen von der Übernahme im Wert von umgerechnet mehr als drei Mrd. DM sei das so genannte Merchant Banking Private Equity von Wasserstein. Für das erste Halbjahr dieses Jahres betrug das bereinigte Ergebnis je Aktie der Dresdner Bank 0,78 Euro, nach 0,94 Euro im ersten Halbjahr 1999.

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