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Gewinnwachstum bei Merck gedrosselt

Der US-Pharmakonzern Merck & Co hat mit einem Gewinnanstieg im Schlussquartal 2001 zwar die Analystenprognosen getroffen. Doch zugleich dämpften schwächeres Umsatzwachstum bei einigen Medikamenten und zunehmender Wettbewerb durch Generika die Entwicklung, teilte das in Whitehouse Station im US-Bundesstaat New Jersey ansässige Unternehmen am Dienstag vor Börsenbeginn mit.

rtr NEW YORK. Der Gewinn habe im vierten Quartal 2001 um fünf Prozent auf 81 Cents je Aktie zugenommen. Analysten hatten nach einer Umfrage von Thomson Financial/First Call im Schnitt mit einem Gewinn je Anteilsschein in dieser Höhe gerechnet. Der Umsatz habe um zehn Prozent auf 12,6 Mrd. Dollar zugelegt.

Ausblickend auf 2002 hieß es, Merck könne mit den derzeitigen Gewinnprognosen gut leben. Im vergangenen Monat hatte Merck in der Finanzwelt für eine negative Überraschung gesorgt, als das Unternehmen davor warnte, beim Gewinn je Aktie 2002 werde es wahrscheinlich kaum Veränderungen gegenüber 2001 geben. Merck hatte die Prognose mit auslaufenden Patenten für wichtige Medikamente und nachlassendem Umsatzwachstum bei seinem Arthritis-Mittel Vioxx begründet.

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