Gewinnwarnung
Austrian Airlines erwarten für 2001 erheblichen Verlust

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) erwartet als Folge der Terroranschläge in New York und Washington für 2001 einen "erheblichen Jahresverlust".

dpa WIEN. Eine entsprechende Gewinnwarnung gab die zur Star Alliance gehörende Gruppe, zu der neben der AUA die Lauda Air, die Tyrolean Air und die Rheintalflug zählen, am Mittwoch aus. Als Gegenmaßnahme kündigte das Unternehmen Streckenstilllegungen und Preiserhöhungen an.

"Angesichts des allgemeinen negativen Konjunkturumfeldes und der Folgen der dramatischen Ereignisse vom 11. September 2001 wird die Austrian Airlines Group nicht in der Lage sein, für 2001 ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen", hieß es in der Mitteilung. Ertragsausfälle, erhöhte Sicherheits- und Versicherungskosten sowie das Problem des Verkaufs überschüssiger Flugzeuge könnten deutliche Verluste zur Folge haben.

Wegen der "unsicheren weltpolitischen Situation" seien auch für 2002 keine Prognosen möglich. Als Folge wollen die AUA die Preise um durchschnittlich 5 % anheben. Die Strecken nach Deutschland und Skandinavien seien davon jedoch nicht betroffen. Außerdem würde die Sicherheitsabgabe erhöht. Die Flüge nach Toronto und Chicago werden nach Mitteilung der AUA ersatzlos gestrichen. Auch auf der Mittelstrecke werde es Kürzungen im Streckennetz geben. Aus diesem Grund würden auch je zwei Langstrecken- und Mittelstreckenflugzeuge aus dem Verkehr gezogen.

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