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Gewinnwarnung belastet Emmis nur geringfügig

Das Medienunternehmen Emmis Communications warnt die Anleger vor niedrigeren Quartalszahlen für das zweite Quartal.

"Die wirtschaftliche Lage hat sich nicht in dem Maße erholt, wie es einige Experten vorausgesagt hatten", begründet Vorstandschef Jeff Smulyan die korrigierten Geschäftszahlen. Vor allem geringere Werbeeinnahmen würden das Ergebnis belastet. Das Unternehmen, das in den Vereinigten Staaten 23 Radiostationen und 15 Fernsehsender betreibt, wird im zweiten Quartal voraussichtlich einen Gewinn vor Abzügen von 45 bis 46 Cents pro Aktie ausweisen. Für das dritte Quartal erwartet die Unternehmensleitung einen Gewinn von 51 Cents pro Aktie.

Der Umsatz wird im Radiobereich im zweiten Quartal um vier bis sechs Prozent zurückgehen. Der Cashflow dieses Bereiches dürfte um neun bis um elf Prozent sinken, prognostiziert die Unternehmensleitung. Im Fernsehbereich könnten die Einnahmen um sechs bis acht Prozent nachlassen. Der Cashflow dieses Bereiches dürfte in dem am 31. August auslaufenden Quartal um elf bis 13 Prozent geringer ausfallen. Emmis arbeitet daran, den Fernseh- und den Radiobereich in zwei unabhängige Geschäftsbereiche zu spalten. Ziel ist es, den Fernsehbereich separat an die Börse zu bringen.

Die Brokerhäuser zeigen sich von der Gewinnwarnung wenig beeindruckt. Die Analysten von J.P. Morgan empfehlen die Aktie von Emmis langfristig zum Kauf. Goldman Sachs bestätigt die Aktie weiterhin auf der Empfehlungsliste. Die Experten der Banc of America bekräftigt die Einschätzung als "Market Performer". Die Aktie verliert bis zur Mittagsstunde 0,3 Prozent an Wert.

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