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Gewinnwarnung von Sapient

Die Analysten reiben sich verwundert die Augen. Das Internet-Beratungsunternehmen Sapient erwartet für das laufende Quartal einen Verlust statt eines Gewinns.

Als erste Reaktion wird Sapient 20 Prozent seiner Beschäftigten entlassen und seine Zweigstelle in Sidney schließen.
Laut Sapient-CEO Jerry Greenberg hat das sich schnell verschlechternde wirtschaftliche Umfeld in den USA sein Unternehmen mehr in Schwierigkeiten gebracht als erwartet. Sapient hofft, durch die jetzt eingeleiteten Maßnahmen ein Marktführer für Internetberatung zu bleiben.



Die Sapient-Aktie brach im heutigen Handel bis zu 30 Prozent ein, erholte sich am Nachmittag aber wieder. Analysten sind bis heute von einem Quartalsgewinn von neun Cents pro Aktie ausgegangen, gemäss der heute bekannt gegebenen Warnung erwartet Sapient einen Verlust von drei bis fünf Cents pro Aktie. Der Quartalsumsatz wird gemäss Unternehmensangaben voraussichtlich 20 Prozent unter den Analystenprognosen von 136 Millionen Dollar liegen.

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