Gewinnzone für 2003/2004 angestrebt
Hintergrund: LTU – Ferienflieger zwischen den Fronten

Das "Lufttransport-Unternehmen" (LTU) gilt als deutscher Pionier der Flugpauschalreise. Mit dem Motto "Fliegen für alle" und Niedrigpreisen baute die 1955 gegründete Firma auf die wachsende Reiselust im Nachkriegs-Deutschland.

dpa DÜSSELDORF. Die rot-weißen Flieger bringen inzwischen pro Jahr über sieben Millionen Passagiere zu mehr als 70 Zielen weltweit. Den Rang des größten deutschen Ferienfliegers verlor LTU aber an die Lufthansa-Tochter Condor. Im Unterschied zu Konkurrenten, die fest in Touristikkonzerne eingebunden sind, muss sich die Airline stärker um Aufträge aus mehreren Richtungen bemühen.

Die LTU-Gruppe wurde vergangenes Jahr zerschlagen. Beim Ausstieg der Gründerfamilie Conle und der Westdeutschen Landesbank übernahm der Kölner Lebensmittelhändler Rewe die zahlreichen Reiseveranstalter der LTU komplett. Die Rewe wurde damit zum dritten großen deutschen Touristikanbieter nach TUI und Thomas Cook (C&N). An der LTU-Airline beteiligte sich Rewe aber nur zu 40 %. Hauptgesellschafter der LTU-Fluggesellschaft blieb die Swissair-Gruppe mit 49,9 %. Den Rest halten Finanzinvestoren. Die Airline fliegt in tiefroten Zahlen und will in den Jahren 2003/2004 wieder die Gewinnzone erreichen.

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