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GfK: Konsumforscher mit kräftigem Gewinnplus im Halbjahr

Das Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK Holding AG hat im ersten Halbjahr 2000 deutlich mehr verdient als in der Vorjahresperiode.

Reuters MÜNCHEN. Wie das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stieg der Überschuss um knapp 70 % auf 9,5 Mill. Euro. Die Gesamtleistung habe um 22,6 % auf 220,1 Mill. Euro zugelegt. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) einschließlich Beteiligungsergebnis bezifferte das Unternehmen mit 15,5 Mill. Euro nach 10,5 Mill. Euro im ersten Halbjahr 1999. Damit sei die Ebit-Marge auf sieben Prozent von 6,3 % gewachsen. Für das Gesamtjahr hob GfK seine Umsatzprognose auf 460 Mill. Euro von zuvor 450 Mill. Euro an.

Zum Ergebniswachstum hätten alle Geschäftsfelder beigetragen, hieß es. Die höchste Steigerung des Betriebsergebnisses wies mit einem Plus von über 200 % auf 3,125 Mill. Euro die Sparte Medien aus. Hier hätten sich vor allem die Aufträge zur Fernsehzuschauer-, Radioreichweite- und Internetforschung ausgewirkt. Der Bereich Ad-Hoc-Forschung profitiere mit einem Ergebnisplus von 123 % auf 2,7 Mill. DM vor allem von der Übernahme der amerikanischen CRI, die seit Jahresanfang konsolidiert werde.

Die Investitionen im ersten Halbjahr bezifferte GfK mit 23,4 Mill. Euro. Die Zahl der Mitarbeiter habe sich um 487 auf 4163 erhöht, davon seien 1335 in Deutschland beschäftigt. Zur Jahresmitte habe der Auftragsbestand bereits 79 % der budgetierten Gesamtleistung erreicht. Für das Gesamtjahr erwartet GfK, das geplante Ebit von 35,8 Mill. Euro zu übertreffen.

An der Börse legten die GfK-Aktien um 1,7 % auf 48 Euro zu.

Hier der 3-Monatsverlauf

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