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Gift statt Dill bei der Axa

Wann weiß ein neuer Chef, dass sein künftiger Job verdammt hart wird? Wenn noch vor seinem Amtsantritt Mitarbeiter ihren Job riskieren, weil sie sich in Witzdateien über den Wechsel des Bosses lustig machen. So wie bei der Axa in Köln.

Wann weiß ein neuer Chef, dass sein künftiger Job verdammt hart wird? Wenn noch vor seinem Amtsantritt Mitarbeiter ihren Job riskieren, weil sie sich in Witzdateien über den Wechsel des Bosses lustig machen. So wie bei der Axa in Köln.

Zweimal habe ich in Interviews Claus-Michael Dill kennengelernt, den nun ehemaligen Chef der Axa Deutschland. Es ist schon ein paar Jahre her, doch im Gedächtnis geblieben ist er mir als einer der sympathischsten deutschen Manager, denen ich je begegnete. Noch dazu war er einer der wenigen, von dem man den Eindruck gewann, sie wissen wie IT-Strukturen aufgebaut sein müssen und was man mit neuen Technologien anstellen kann.

Nun ist er weg. Anscheinend, weil er dem französischen Mutterhaus gegenüber nicht gefügig genug war. Sehen zumindest die Mitarbeiter so, die seit Tagen eine Witz-E-Mail verschicken, die ich gestern erhielt.

Darin hat jemand ein Bild der internen Stellenbörse manipuliert. Erster offener Posten: "Vorstandsvorsitzende r mit hohem Verständnis für Wünsche aus Paris".

Ich glaube, die deutsche Axa wird uns Journalisten noch viel, viel Freude bereiten...

Mehr zum Dill-Abgang hier.

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