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Gillette: Kilts räumt auf

Der neue Gillette-Vorstandsvorsitzende James Kilts hatte auf seiner ersten Präsentation vor Analysten in New York eine ernüchternde Nachricht im Gepäck. Der Hersteller von Rasierern und Rasierklingen wird die Umsatzziele im kommenden Geschäftsjahr nicht erreichen und der Umsatz wird lediglich um drei bis fünf Prozent steigen.

Ursprünglich hatte Gillette einen Anstieg um zehn Prozent prognostiziert. Kilts hatte im Februar den Posten übernommen. In den vergangenen zwei Jahren hat Gillette sieben Mal die Gewinn- oder Umsatzerwartungen verfehlt. Damit soll laut Kilts Schluss sein. Unrealistische Vorgaben würden zu schlechten Entscheidungen und Geschäftspraktiken führen. Die jüngste Korrektur wird auf fallende Auslandsdevisen und großen Wettbewerb im Batteriegeschäft zurückgeführt. Um Kosten zu senken, sollen 3.300 Mitarbeiter entlassen werden, 600 Arbeitsplätze mehr, als noch im Dezember veranschlagt worden war. Merrill Lynch stuft die Aktie von "akkumulieren" auf "kurzfristig neutral" ab. Langfristig wird Gillette weiterhin zum Kauf empfohlen.

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