Gipfeltreffen am Rande der APEC-Konferenz in Schanghai
Putin und Bush erzielen Fortschritte beim Thema Raketenabwehr

US-Präsident George W. Bush und sein russischer Kollege Wladimir Putin haben bei ihrem Treffen in Schanghai offenbar Fortschritte bezüglich des Streits um die amerikanische Raketenabwehr erzielt.

ap SCHANGHAI. Nach der Unterredung am Rande des APEC-Gipfels in Schanghai sagte Putin mit Blick auf die Anschläge in den USA, beide Staaten müssten in die Zukunft blicken und gemeinsam angemessen auf mögliche Bedrohungen reagieren. Russland sei bereit, darüber mit den USA zu sprechen, betonte er.

Putin sagte, vor dem amerikanisch-russischen Gipfel im November bleibe noch viel zu tun. Den ABM-Vertrag von 1972 bezeichnete er als wichtiges Element der internationalen Stabilität. Bush nannte den Vertrag dagegen veraltet. Der US-Präsident betonte, er sei durch die Terroranschläge vom 11. September in seiner Überzeugung von der Notwendigkeit des Projekts bestätigt worden.

Russland hat das Raketenabwehr-Projekt bislang als Verstoß gegen den ABM-Vertrag bezeichnet und strikt abgelehnt. Nach den Anschlägen in den USA haben sich die Beziehungen zwischen beiden Staaten erheblich verbessert.

Russland unterstützt den Militäreinsatz in Afghanistan und hat auch bei den ehemaligen Sowjetrepubliken Tadschikistan und Usbekistan seinen Einfluss zu Gunsten der USA geltend gemacht.

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