Giradellis Bestmarke wackelt
Kjus und Aamodt vor Rekordfahrt

Lasse Kjus und Kjetil Andre Aamodt können in der Kombination der alpinen Ski-Weltmeisterschaft in St. Moritz am Donnerstag Ski-Geschichte schreiben. Die Norweger würden bei einer Medaille ihre elftes Edelmetall bei einer WM gewinnen und mit Rekordhalter Marc Giradelli (Luxemburg) gleichziehen.

HB/dpa ST. MORITZ. "Lasse ist eines der größten Genies auf Skiern. Kjetil verkörpert immer noch Spaß an seinem Sport", sagte der deutsche Cheftrainer Martin Oßwald, der beide 1996 bis 2000 als norwegischer Coach betreute.

Bei einer Medaille in der Kombination (Abfahrt 10.00 Uhr, Slalom 13.00/15.00 Uhr) bliebe Aamodt seiner Serie treu. Seit 1991 gewann er mit Ausnahme der Olympischen Winterspiele 1998 in Nagano bei allen alpinen Großereignissen mindestens eine Medaille. Der 31-Jährige aus Oslo ist Titelverteidiger und gewann auch bei den Winterspielen im vergangenen Jahr Gold. Diese WM ist für beide nach einem größtenteils enttäuschend verlaufenen Winter die Chance, die Saison doch noch erfolgreich zu gestalten. Kjus wechselte sogar die Skischuhe, weil er mit dem neuen Material nicht zurecht kam.

Deutsche Rennfahrer sind in der Kombination nicht am Start. Zwar sollen Max Rauffer (Leitzachtal) und Stefan Stankalla (Partenkirchen) die Abfahrt bestreiten, jedoch nur zu Trainingszwecken für die Spezial-Abfahrt am Samstag. Im Kombinations-Slalom sollen die beiden nicht an den Start gehen, erklärte Oßwald.

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