Giuliani darf sich nicht mehr zur Wahl stellen
Bloomberg gewinnt New Yorker Bürgermeister-Vorwahl

Der Multimillionär Michael Bloomberg hat die Vorwahl der Republikaner für das Bürgermeisteramt in New York mit klarer Mehrheit gewonnen. Er bekam nach vorläufigen Ergebnissen vom Mittwochmorgen 72 % der Stimmen.

dpa NEW YORK. Bloomberg gilt als aussichtsreichster Bewerber um die Nachfolge des inzwischen legendären Bürgermeisters Rudolph Giuliani, der ebenfalls Republikaner ist.

Offen ist bislang noch, ob sich Giuliani auf der Woge seiner Popularität als Krisenmanager nach der Zerstörung des World Trade Centers um eine dritte Amtszeit bewirbt. Dafür müsste eine Ausnahme von der New Yorker Wahlgesetzgebung beschlossen werden, die Bürgermeistern nur zwei aufeinander folgende Amtsperioden von je vier Jahren erlaubt.

Der Geschäftsmann Bloomberg, der ähnliche politische Ziele vertritt wie der konservative Giuliani, finanziert seinen Wahlkampf aus eigener Tasche. Bislang hat er dafür nach US-Medienberichten rund 20 Mill. $ veranschlagt. Falls Bloomberg das höchste Amt der Stadt New York bekommt, will er nur einen symbolischen Dollar pro Monat als Gehalt annehmen.



Er muss sich bei der Bürgermeisterwahl am 6. November dem Gewinner der Vorwahlen bei der Demokratischen Partei stellen. Deren Wähler konnten sich am Dienstag noch nicht klar entscheiden. Weder der Bezirksbürgermeister der Bronx, Fernando Ferrer, noch der Anwalt DM Green erhielten die erforderlichen 40 oder mehr Prozent der Stimmen. Sie müssen in eine Stichwahl, bevor einer von ihnen gegen Bloomberg antreten kann.

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