Gläubigerbanken stimmen Sanierungskonzept zu
Bäurer zunächst aus dem Schneider

Die Gläubigerbanken des finanziell angeschlagenen Softwareanbieters bäurer haben dem Unternehmen mit ihrer Zustimmung zum Insolvenzplan zunächst das Überleben gesichert.

Reuters HÜFINGEN. Die Banken hätten dem Sanierungskonzept für die Aktiengesellschaft, das ihnen am Montag vorgelegt worden war, zugestimmt, teilte das Unternehmen aus Hüfingen im Schwarzwald am Donnerstag mit. Damit könne das Geschäft in Deutschland, in Österreich und der Schweiz fortgeführt werden. Das Konzept sehe eine weitere Konzentration auf das Kerngeschäft mit Software zur Unternehmensplanung (Erp), eine Reduzierung der Standorte und einen radikalen Personalabbau vor, hieß es. Von den zuletzt 540 Mitarbeitern sollen nach den Plänen rund 150 bleiben.

Mit dem in der Praxis selten angewandten Insolvenzplan kann ein Unternehmen über eine Art Vergleich entschuldet werden, wenn die Gläubiger zustimmen. Bäurer hatte Ende Oktober Insolvenzantrag gestellt, nachdem eine zugesagte Finanzspritze geplatzt war. Die Bäurer-Aktie legte am Donnerstag um mehr als 20 Prozent auf 0,83 Euro zu.

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