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Glaxosmithkline liefert HIV-Arznei Epivir zum Vorzugspreis nach ChinaDPA-Datum: 2004-07-19 14:40:46

(dpa-AFX) London - Der britische Pharmakonzern Glaxosmithkline < GSK.ISE > < GS7.FSE > wird das Aids-Medikament Epivir zum Vorzugspreis nach China liefern. Eine entsprechende Vereinbarung sei am 7. Juli mit dem chinesischen Gesundheitsministerium getroffen worden, teilte der nach eigenen Angaben weltweit führende Hersteller von HIV-/Aids-Mitteln am Montag mit.

(dpa-AFX) London - Der britische Pharmakonzern Glaxosmithkline < GSK.ISE > < GS7.FSE > wird das Aids-Medikament Epivir zum Vorzugspreis nach China liefern. Eine entsprechende Vereinbarung sei am 7. Juli mit dem chinesischen Gesundheitsministerium getroffen worden, teilte der nach eigenen Angaben weltweit führende Hersteller von HIV-/Aids-Mitteln am Montag mit.

Mit Epivir werde das nationale HIV-Verhandlungsprogramm von 2004 bis 2006 unterstützt. Das Abkommen verschafft laut Glaxosmithkline vor allem einkommensschwachen HIV-Infizierten in China schnellen Zugang zu den Medikamenten. Angaben zum Vorzugspreis machte das britische Unternehmen nicht. Glaxo habe derzeit mehr als 175 Vereinbarungen für die Lieferung von HIV-Medikamenten zu Sonderpreisen.

Das chinesische Gesundheitsministerium schätzte Ende 2002 die Zahl der HIV-/Aids-Kranken auf mehr als 1 Million, wie Glaxo weiter meldete. Die UN-Organisation Unaids fürchte, dass sich die Epidemie in dem asiatischen Land bald explosionsartig ausbreiten könnte. Am häufigsten werde das Virus in China durch verseuchte Blutkonserven und im Süden sowie Westen des Landes zwischen Drogenabhängigen über gemeinsam benutzte Nadeln übertragen.

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