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Glaxosmithkline über den Gewinnerwartungen - Jahresprognose bleibt

(dpa-AFX) London - Der größte europäische Pharmakonzern Glaxosmithkline < GSK.ISE > < GS7.FSE > ist im zweiten Quartal trotz eines Gewinnrückgangs über den Markterwartungen geblieben und hat seine Jahresprognose bestätigt. Der Vorsteuergewinn vor Sonderposten sei im Vergleich zum Vorjahres auf 1,63 (1,96) Milliarden Pfund gefallen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Analysten hatten mit einem Vorsteuergewinn von 1,54 Milliarden Pfund (2,33 Milliarden Euro) gerechnet.

(dpa-AFX) London - Der größte europäische Pharmakonzern Glaxosmithkline < GSK.ISE > < GS7.FSE > ist im zweiten Quartal trotz eines Gewinnrückgangs über den Markterwartungen geblieben und hat seine Jahresprognose bestätigt. Der Vorsteuergewinn vor Sonderposten sei im Vergleich zum Vorjahres auf 1,63 (1,96) Milliarden Pfund gefallen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Analysten hatten mit einem Vorsteuergewinn von 1,54 Milliarden Pfund (2,33 Milliarden Euro) gerechnet.

Im Gesamtjahr werde weiterhin ein Nettoergebnis auf Vorjahresniveau erwartet, sagte Vorstandschef J.P. Garnier. "Das dritte Quartal wird eine Herausforderung, doch wir rechnen weiterhin mit einer Rückkehr zum Gewinnwachstum im vierten Quartal und im kommenden Jahr", sagte er.

Nachahmerpräparate Belasten Umsatz BEI Antidepressiva

Der Gewinn je Aktie fiel im Vorjahresvergleich auf 20,1 (23,9) Pence und der Umsatz auf 5,06 (5,3) Milliarden Pfund. Analysten hatten mit einen Umsatz auf diesem Niveau gerechnet. Im zweiten Quartal will Glaxo eine Zwischendividende von 10 Pence nach 9 Pence im Vorjahr zahlen.

Grund für den Umsatzrückgang seien die Konkurrenz durch billige Nachahmerpräparate sowie Währungseffekte, hieß es. So sei der Pharma-Umsatz um 1 Prozent gestiegen, aber ohne Berücksichtigung der Antidepressiva Paxil und Wellbutrin um 6 Prozent. Der Umsatz bei Paxil sei auf 284 (520) Millionen Pfund und bei Wellbutrin auf 193 (230) Millionen Pfund gefallen. Analysten hatten den Umsatz dieser beiden Medikamente jeweils zwischen 260 und 308 Millionen Pfund sowie 151 und 160 Millionen Pfund gesehen.

Hingegen stieg der Umsatz beim Asthmamedikament Advair auf 603 (531) Millionen Pfund. Analysten hatten mit Erlösen von 630 Millionen Pfund gerechnet. GSK will nach eigenen Angaben in den sechs nächsten Monaten vier neue Produkte auf den Markt bringen: das Inkontinenzmittel Vesicare, den Rotavirus-Impfstoff Rotarix (in Lateinamerika), das Diabetes-Medikament Avandaryl und das Aids-Mittel Epivir/Ziagen.

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