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Glaxosmithkline will Zweifel wegen Schmerzmittel 381 zerstreuen

Nach dem Vioxx-Skandal versucht der britische Pharmakonzern Glaxosmithkline Zweifel an seinem noch in der Forschungsphase befindlichen Schmerzmittel 381 zu zerstreuen.

dpa-afx LONDON. Nach dem Vioxx-Skandal versucht der britische Pharmakonzern Glaxosmithkline Zweifel an seinem noch in der Forschungsphase befindlichen Schmerzmittel 381 zu zerstreuen. "Wir glauben, dass die Mitglieder ein und derselben Wirkstoffklasse dennoch nicht dasselbe sind", sagte der Chef des Forschungs- und Entwicklungsbereichs bei Glaxo, Tachi Yamada, am Dienstag in London.

Das Mittel ist derzeit noch unter dem Forschungsnamen 381 bekannt. Wie das im September vom Markt genommene Vioxx der US-Firma Merck & Co gehört es der Wirkstoff-Klasse der so genannten COX-II Hemmer an. Der Manager sagte, das Schmerzmittel habe das Potenzial, "ein sehr, sehr großes Medikament" zu werden.

Yamada führte als Beispiel für seine These das Pfizer-Medikament Celebrex an - wie Vioxx ein entzündungshemmendes Medikament derselben Wirkstoffklasse. So seien auch in Glaxo-Studien eindeutige Hinweise auf mögliche Herz-Kreislauf-Risiken bei Vioxx gefunden worden, in denselben Studien habe sich aber kein ähnlicher Verdacht bei Celebrex ergeben.

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