Gleiche Wettbewerbsbedingungen
Stichwort: EU-Investmentrichtlinie

Ziel der EU-Investmentrichtlinie ist es, gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Anbieter von Investmentfonds zu schaffen.

HB. Gleichzeitig soll ein wirksamer Anlegerschutz sichergestellt werden. Kernstück ist der so genannte "Europa-Pass" zum vereinfachten grenzüberschreitenden Produktangebot: Erhält eine Investmentgesellschaft vom Aufsichtsamt eines EU-Mitgliedslandes grünes Licht für den Verkauf eines harmonisierten Fonds ("OGAW"), kann sie das Produkt auch in allen anderen Staaten anbieten - mit dem Vorteil vereinfachter nationaler Zulassungsverfahren.

Die neue Richtlinie löst jene aus dem Jahr1985 ab und muss bis August 2003 von den Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden. Der erste Teil der Richtlinie enthält Regelungen zur Einführung von Dach-, Index-, Geldmarkt- und Derivatefonds sowie Anpassungen von bestehenden Anlagegrenzen. Außerdem sieht die neue Vorschrift keine klare Trennung von Fondstypen vor, sondern erlaubt auch die Bildung von gemischten Dach-, Wertpapier-, Geldmarkt- und Derivatefonds. Der zweite Teil der Richtlinie definiert unter anderem Anforderungen an die interne Struktur von Investmentgesellschaften, regelt die Auslagerung von Funktionen an Dritte ("Outsourcing") und führt den vereinfachten Fondsprospekt ein.

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