Gleichteile-Programm
Daimler-Chrysler: Radikalkur für Chrysler und Mitsubishi

Der Vorstandsvorsitzende Jürgen Schremp will Chrysler unter anderem mit einem so genannten Gleichteile- Konzept wieder "zum profitabelsten Autohersteller der Welt" machen.

dpa-afx HAMBURG. Jürgen Schrempp, der Vorstandsvorsitzende der Daimler-Chrysler AG, will Chrysler unter anderem mit einem so genannten Gleichteile- Konzept wieder "zum profitabelsten Autohersteller der Welt" machen. Das sagte Schrempp in einem Gespräch mit der "Financial Times Deutschland" (Montagsausgabe). Zudem starte DaimlerChrysler beim japanischen Partnerunternehmen Mitsubishi zum Jahreswechsel ein Restrukturierungsprogramm. Das deutsch-amerikanische Unternehmen ist laut FTD zu 34% an der Mitsubishi Motors Corporation (MMC) beteiligt und habe damit faktisch die Kontrolle.

Bei Chrysler habe der drittgrößte Autokonzern der Welt ein Gleichteile-Programm gestartet, welches die Zahl der unterschiedlichen Komponenten wie Getriebe, Achsen und Motoren bei Chrysler und Mercedes-Benz um 39% senke, sagte Schrempp. Künftig sei sogar die Verwendung von Mercedes- Motoren bei Chrysler vorgesehen. Das solle die Produktionskosten senken und die Attraktivität der Chrysler-Modelle erhöhen." Wir werden dadurch Einsparungen erreichen, die ein Vielfaches der bisheringen Synergien ausmachen", versprach Schrempp. Bisher seien die Automarken Mercedes-Benz und Chrysler strikt getrennt worden. Zukünftig solle auch Mitsubishi in diese Strategie einbezogen werden.

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