Gleichwertige Sparte neben FMC
Fresenius plant Börsengang der Krankenhaussparte

Der Fresenius-Konzern will einem Zeitungsbericht zufolge seine Krankenhaussparte Proserve mittelfristig an die Börse bringen. Schliesslich wollen die ehrgeizigen Pläne des Unternehmens finanziert werden.

Reuters/FRANKFURT. Sowohl das Proserve-Geschäft als auch die Produkte der Immuntherapeutika-Tochter Hemocare hätten das Potenzial, zu der im Dax gelisteten Schwestergesellschaft Fresenius Medical Care (FMC) aufzurücken, sagte Fresenius-Vorstandschef Gerd Krick in einem Interview. Dabei sei Proserve einer der ersten Kandidaten für einen Börsengang. Dem Bericht zufolge will Fresenius seine Aktivitäten außerhalb des Kerngeschäfts Dialyse zu gleichwertigen Sparten neben der FMC aufbauen. Mit den Börsengängen wolle Fresenius sein ehrgeiziges Wachstum finanzieren, hieß es. Als weiteren Kandidaten für einen Börsengang nannte Krick die in der Infusions- und Ernährungstherapie tätige Kabi, bei der aber zunächst Ertragsprobleme gelöst werden müssten. Proserve betreibt den Angaben zufolge sein Geschäft mit privaten Krankenhäusern und dem Management von Kliniken, die Tochter Hemocare ist im Bereich Immuntherapeutika für Krebserkrankungen tätig.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%