Global Crossing führt Liste mit Abstand an
Insolvenzen bei Anleihe-Emittenten auf Rekordhoch

Nach Angaben der Ratingagentur S&P haben im Januar 41 Emittenten Zahlungsunfähigkeit angemeldet. Den Höhepunkt der Insolvenzwelle erwartet S&P im Laufe des ersten Halbjahrs 2002.

vwd NEW YORK. Die weltweiten Insolvenzen von Anleihe-Emittenten haben im Januar 2002 den höchsten Stand der Geschichte erreicht. In einem Bericht der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) heißt es, im Berichtsmonat hätten 41 Emittenten mit einem Volumen bewerteter Bonds von zusammen 31,3 Mrd USD Zahlungsunfähigkeit angemeldet, womit sowohl bei der Anzahl als auch beim Volumen Höchststände registriert worden seien. Im ersten Halbjahr 2002 dürfte die Insolvenzwelle nach Ansicht von S&P ihren Höhepunkt erreichen. Gemessen am Dollar-Volumen entfiel der gößte Anteil der Insolvenzen auf den Telekommunikationssektor mit 16,4 Mrd USD an bewerteten Bonds bzw 53%.

Dabei entfiel fast die Hälfte auf Global Crossing Ltd. Der industrielle Bereich verzeichnete im Januar 12,9 Mrd. $ oder 41 % der Zahlungsunfähigkeiten, wobei der Einzelhändler Kmart Corp, das Chemieunternehmen Polymer Group Inc und die im Medienbereich tätige United Globalcom Inc mit einem Bond-Volumen von zusammen 6,4 Mrd. $ als die größten Fälle genannt werden.

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