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Globales Wirtschaftswachstum: Noch kein Boden in Sicht

Das Wirtschaftswachstum außerhalb der USA gerät zunehmend unter Druck, so Wayne Angell von Bear Stearns. Die Zins- und Steuersenkungen in den USA wirken sich zwar unterstützend aus, was jedoch nichts daran ändert, dass sich das globale Wirtschaftsumfeld einen erheblichen Schnupfen eingehandelt hat.

Nicht nur das Wachstumspotenzial der Weltwirtschaft gerät damit unter Druck, auch die Unternehmensergebnisse dürften belastet werden. "Die zukünftige Entwicklung der Weltwirtschaft sollte die Form einer Untertasse haben", hofft Angell. So sollte die wahrscheinliche Konjunkturerholung in den USA durch den Effekt des hohen Ölpreises wieder ausradiert werden. In Japan sei zudem mit einer tiefen Rezession zu rechnen, während in Europa eine lang anhaltende Abkühlungsphase durchlaufen werde. Auch die Schwierigkeiten in den "Emerging Marktes" wie der Türkei, Argentinien oder Brasilien dürften zunehmen. Da die meisten Wirtschaftsdaten außerhalb der USA und vor allem in Europa unerwartet schwach ausfallen, sei es schwer, den Boden für das globale Wirtschaftswachstum auszumachen.

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