Globalisierungsgegner werfen Fenster und Türen ein
Anschlag auf SPD-Büro in Kreuzberg

ddp BERLIN. Auf ein SPD-Büro in Berlin-Kreuzberg ist in der Nacht zu Montag ein Anschlag verübt worden. Schaufenster des Büros wurden mit Pflastersteinen und Farbgläsern eingeworfen, wie ein SPD-Sprecher der Nachrichtenagentur ddp sagte. Täter sind offenbar Globalisierungsgegner. Darauf deuten Flugblätter mit der Aufschrift "Mörder" und einem Foto der Demonstration von Kritikern des G-8-Gipfels in Genua hin, die am Tatort zurückgelassen wurden. Die SPD wird Anzeige gegen Unbekannt erstatten. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

In der italienischen Stadt war es am Rande des Gipfels zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Dabei war auch ein Demonstrant getötet worden.

Der Sprecher verurteilte die Aktion, mit der die Täter offenbar versuchten, "die SPD verantwortlich zu machen". Über die Höhe des Schadens konnte der Sprecher noch keine Angaben machen. Außer den zerstörten Fenstern sei der Fußboden durch Farbe in Mitleidenschaft gezogen worden.

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