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Glossar zur Altersvorsorge

Von A - wie AS-Fonds - bis R - wie Risikolebensversicherung. Die wichtigsten Begriffe kurz erläutert.

AS-Fonds: spezieller Fonds für die Altersvorsorge. Investiert in Aktien (zu 21 bis 75 Prozent), Rentenpapiere (bis 49 Prozent) und Immobilien (bis 30 Prozent).

Auszahlungsplan: wird von Fondsgesellschaften angeboten. Der Kunde bekommt aus einem angesammelten oder eingezahlten Vermögen regelmäßig einen monatlichen Betrag. Es gibt Varianten mit Kapitalerhalt, bei denen nur die Erträge ausbezahlt werden - da freuen sich die Erben. Bei den Varianten ohne Kapitalerhalt wird nach und nach das Vermögen selbst aufgezehrt, bis nichts mehr da ist. Die zweite Variante ist als Grundversorgung im Alter nicht geeignet.

Berufsunfähigkeitsversicherung: bezahlt, wenn der Versicherte seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Wird oft (und meist günstiger) als Zusatz zu einer der Varianten der Lebensversicherung (z.B. Risikoleben) verkauft. Nicht ganz billig, aber wichtig für jeden. Die Qualität hängt stark von der Gestaltung der Vertragsbedingungen ab.

Fondsgebundene Lebensversicherung: funktioniert ähnlich wie die Kapitallebensversicherung (s.u.). Das Spargeld wandert aber in einen Investmentfonds. Eine Mindestverzinsung gibt es nicht, der Steuervorteil ist eingeschränkt.

Fondsgebundene Rentenversicherung: ähnelt der Rentenversicherung (s.u.) mit den Abweichungen der fondsgebundenen Lebensversicherung.

Fondssparplan: Der Kunde zahlt regelmäßig (z.B. monatlich) ein, dafür werden Fonds gekauft. Gut geeignet zum langfristigen Vermögensaufbau mit Aktienfonds.

Kapitallebensversicherung: Koppelprodukt aus Sparvertrag plus Risikolebensversicherung. Dem Kunden wird eine Mindestverzinsung seines Spargelds garantiert. Ein weder transparentes noch renditestarkes Produkt. Die Kapitalauszahlung ist unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei.

Kapitalwahlrecht: Bestandteil der meisten Rentenversicherungen (ohne Riester). Besagt, dass der Kunde sich das angesparte Geld auch auf einen Schlag auszahlen lassen kann. In diesem Fall ist die Rentenversicherung eine Kapitallebensversicherung ohne die eingebaute Risikolebensversicherung (und daher auch ohne deren Kosten).

Private Rentenversicherung: ähnlich der Kapitallebensversicherung, bloß ohne eingebaute Risikolebensversicherung (daher nicht geeignet für Leute, die eine Familie absichern wollen, was viele Kunden übersehen). Im Prinzip wird das angesparte Geld nicht in einer Summe, sondern als Rente bezahlt (wie bei der sofort beginnenden Rente, s.u.). In der Praxis gibt es (ohne Riester) ein Kapitalwahlrecht (s.o.).

Risikolebensversicherung: bezahlt, wenn der Versicherte stirbt. Kein Sparvorgang. Preiswerte und gute Absicherung der Familie.

Sofort beginnende Rente: Der Kunde zahlt eine Summe (z.B. aus einem Fondssparplan oder einer abgelaufenen Kapitalversicherung) und erhält dafür ab sofort eine Rente bis ans Lebensende. Es gibt verschiedene Varianten, z.B. steigende Renten. Als Grundfinanzierung für den Ruhestand geeignet, wenn das Vermögen nicht reicht, um von den Erträgen zu leben. Es gibt Varianten mit einer Mindestrentendauer, die nach dem Tod des Kunden weiterläuft. fw.

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