Glücksspiel-Industrie hat bei kalifornischen Wählern kein Glück
Kein zweites Glückspielparadies in Kalifornien

Nach dem Willen der kalifornischen Wähler wird sich der Westküstenstaat nicht in ein Glücksspiel-Paradies wie Las Vegas verwandeln.

dpa SACRAMENTO. Ersten Hochrechnungen zufolge lehnten die Wähler mit großer Mehrheit zwei Initiativen ab, die zur Ausweitung der Casino-Industrie geführt hätten. Damit unterstützen sie auch Gouverneur Arnold Schwarzenegger, der sich im Wahlkampf gegen die beiden Referenden stark gemacht hatte. Schwarzenegger warnte davor, Kalifornien in die "Welt-Hauptstadt des Glücksspiels" zu verwandeln.

Ein Vorschlag hätte Indianer-Stämmen, die Casinos betreiben, die Aufstellung beliebig vieler "Einarmiger Banditen" erlaubt. Schwarzenegger war ein heftiger Gegner des Entwurfs, der seine früheren Absprachen mit einigen Stämmen, die einen Teil ihres Gewinns der Regierung geben, zunichte gemacht hätte. Während im Nachbarstaat Nevada das Glücksspiel keinen Einschränkungen unterliegt, so ist "Gambling" in Kalifornien im wesentlichen nur im Hoheitsbereich von Indianer-Reservaten erlaubt.

In sechs Staaten wurden den Wählern insgesamt 13 Glücksspiel- Referenden vorgelegt. Die Bürger von Oklahoma sprachen sich für eine Lotterie in ihrem Staat aus. In Nebraska verbuchten die Glücksspielgegner einen Erfolg, nachdem die Wähler dort den Bau neuer Casinos ablehnten.

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