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GM-Manager: Adam Opel verliert Eigenständigkeit - nur noch "GM-Werke"

Die Adam Opel AG wird als eigenständiger Autohersteller nicht mehr weiterbestehen. Das sagte der Technik-Chef der Opel-Mutter General Motors , Bob Lutz, der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag) auf dem Pariser Autosalon. Zwar spiele die Marke Opel in Europa weiterhin eine wichtige Rolle. In Zukunft werde es aber in Europa keine Fabriken von Opel oder der anderen GM-Tochtermarke Saab mehr geben, sondern "nur noch GM-Werke". Die Kosten des Produktionsstandortes seien so hoch, dass sich GM die bisherige Struktur von Opel nicht mehr leisten könne.

dpa-afx PARIS. Die Adam Opel AG wird als eigenständiger Autohersteller nicht mehr weiterbestehen. Das sagte der Technik-Chef der Opel-Mutter General Motors , Bob Lutz, der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag) auf dem Pariser Autosalon. Zwar spiele die Marke Opel in Europa weiterhin eine wichtige Rolle. In Zukunft werde es aber in Europa keine Fabriken von Opel oder der anderen GM-Tochtermarke Saab mehr geben, sondern "nur noch GM-Werke". Die Kosten des Produktionsstandortes seien so hoch, dass sich GM die bisherige Struktur von Opel nicht mehr leisten könne.

Lutz sagte der Zeitung weiter, mit der heutigen Organisation habe Opel die hohen Produktionskosten von Deutschland, könne aber nicht wie etwa BMW oder Mercedes von Fabriken in Amerika profitieren. BMW und Mercedes bauten in den USA in eigenen Werken Geländewagen und könnten so die günstigen Arbeitskosten der USA nutzen und große Teile des Dollar-Risikos abfedern, schreibt das Blatt weiter.

"Wenn Opel in den USA fertigen könnte, gäbe es diese Möglichkeit", sagte Lutz. Für die Zukunft der Marken Opel und Saab sei nicht entscheidend, ob die Fahrzeuge bei Opel oder Saab gebaut würden, sondern ob sie in einem GM-Werk hergestellt würden. "Opel und Saab können nur im GM-Verbund überleben."

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