Gögele gelingt Par-Runde
Cejka verspielt Siegchancen in Pulheim

Der Sieg bei den German Masters ist für Golfprofi Alex Cejka vor der Schlussrunde wohl außer Reichweite. Der Wahl-Münchner strebt in Pulheim aber eine Topplatzierung ein.

HB BERLIN. Alexander Cejka hat beim German Masters der Golfprofis in Pulheim vor der Schlussrunde sechs Schläge Rückstand auf Spitzenreiter Graeme McDowell aus Nordirland. Der Münchner belegt nach einer 71er-Runde am Samstag mit insgesamt 208 Schlägen den fünften Platz, hat aber kaum noch Aussichten auf einen Erfolg beim Drei-Millionen-Dollar-Turnier.

Graeme McDowells (202 Schläge) schärfster Verfolger nach der dritten Runde ist drei Schläge zurück der Ire Padraig Harrington, der mit 64 Schlägen den Turnier-Rekord des Spitzenreiters vom Vortag egalisierte und sich vom neunten auf den zweiten Platz nach vorne schob.

«Ich habe super gespielt, aber die Birdies sind einfach nicht gefallen. Der Platz war durch den Regen am Morgen schwieriger zu spielen als an den Vortagen», so Cejka. Vor 8000 Zuschauern verlor der in Tschechien geborene Münchner nochmals zwei Schläge auf McDowell, kündigte jedoch für den Schlusstag trotzig einen Angriff auf den Italian-Open-Sieger an: «Ich werde nochmal 100 Prozent geben, und wenn mir eine Runde von 63, 64 oder 65 Schlägen gelingt, ist noch alles drin.»

Von den übrigen Deutschen spielte nur noch Thomas Gögele Par. Der zur Probe auf die Tour zurückgekehrte Semliner rangiert mit 219 Schlägen aber lediglich auf Platz 56. Noch schwächer spielten Erol Simsek (Syke) und besonders Marcel Siem (Ratingen). Während Simsek nach einer 76er-Runde einen Schlag hinter Gögele Position 61 einnimmt, spielte Siem mit 81 Schlägen die schlechteste Runde des Tages und ziert nun auf Rang 72 alleine das Ende des Feldes.

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