Gojko Kacar möchte für Serbien spielen
Hertha erwägt Gang vor Sportgerichtshof

Nachdem die Fifa auf die Abstellung von U23-Spielern für die Olympischen Spiele in Peking (8. bis 24. August) beharrt, erwägt Hertha BSC Berlin im Falle ihres serbischen Auswahlspielers Gojko Kacar den Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS.

"Wir werden das Vorgehen von Werder Bremen und Schalke 04 weiter beobachten. Sollten die Erfolgsaussichten vor dem CAS positiv sein, wäre es durchaus möglich, dass wir uns den Vereinen anschließen", sagte Herthas Vereins-Jurist Jochen Sauer dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Der Weltverband Fifa hatte am Mittwoch die Abstellungspflicht der Klubs für Profis unter 23 Jahren bekräftigt. Daraufhin hatte sich Herthas serbischer Mittelfeldspieler Gojko Kacar (21) auf eine abenteuerliche Odyssee Richtung Olympia begeben. Gerade mit Hertha in Moldawien zum Rückspiel der ersten Qualifikationsrunde im Uefa-Cup gegen Nistru Otaci angekommen, bestieg er sofort wieder den Flieger Richtung Serbien.

In Belgrad bemühte er sich zunächst um ein Visum für China, ehe es anschließend Richtung Peking weiterging. Sollte der CAS der Fifa Recht geben, wird Kacar wohl mit der serbischen Mannschaft zum Auftakt des Olympia-Turniers am 7. August gegen Australien antreten. Sollten die Klubs Recht bekommen, bleibt fraglich, ob Kacar zurückreisen muss.

© SID

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