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Gold profitiert von Dollar-Schwäche

Gold hat am Montag von der Schwäche des Dollar zum Euro profitiert und in einem dünnen Geschäft etwas zugelegt.

Reuters LONDON. Das Edelmetall kann derzeit quasi zweifach von der in den USA erwarteten Zinssenkung profitieren: Einerseits über einen schwächeren Dollar, der Gold in Nicht-Dollar-Währungen verbilligt. Andererseits macht eine Zinsreduktion Gold, das keinen Zins abwirft, als Alternativinvestition relativ attraktiver.

Gold tendierte gegen das europäische Handelsende bei 357,75/358,45 nach 356,70/357,25 Dollar zum Wochenschluss in New York. Das Londoner Nachmittagsfixing lautete auf 358,30 Dollar nach 359,00 Dollar am Vormittag und 353,05 Dollar am Freitagnachmittag. Gold könnte in den kommenden Handelstagen noch etwas steigen, nachdem vergangene Woche die Marke von 348/350 Dollar trotz Veräusserungen von spekulativen Long-Positionen gehalten habe, so Marktbeobachter. Zudem sei die konjunkturelle Situation weiter unsicher, was dem als sicheren Hafen bekannte Metall Unterstützung verleihe. Es dürfe jedoch nicht vergessen werden, dass Gold auch nach den Verkäufen von letzter Woche weit überkauft sei, warnten verschiedene Analysten.

Silber verteuerte sich im Sog von Gold auf 4,60/4,62 von 4,57/4,59 Dollar in New York. Platin legte auf 666,50/671,50 von 663,50/668,50 Dollar zu, während Palladium auf 182/187 von 184/190 Dollar nachgab.

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