Goldman Sachs-Analyst sieht S&P-Index unterbewertet
Wall Street im Eröffnungshandel etwas fester

Trotz negativer Inflationsdaten beurteilen Anleger den Markt momentan als überverkauft.

rtr NEW YORK. Nach mehreren Verlusttagen in Folge hat sich der Aktienmarkt in New York am Freitag im anfänglichen Handel etwas fester gezeigt. Nach rund 30 Handelsminuten lag der 30 führende Standardwerte umfassende Dow-Jones-Index um 0,5 Prozent höher auf 10.090 Punkten.

Der technologielastige Nasdaq-Composite-Index stieg sogar um 1,47 Prozent auf 3126 Zähler. Die Anleger hätten offenbar die vorangegangenen Kursrückgänge für übertrieben gefunden, sagten Händler. Zur Stimmungsverbesserung habe auch ein Kommentar des an der Wall Street beachteten Goldman Sachs-Analysten, Joseph Cohen, beigetragen. Cohen sagte, der S&P-Index sei um 15 Prozent unterbewertet.

Der S&P-Index stieg um 1,10 Prozent auf 1344 Punkte. Die Kursanstiege an der Wall Street seien auch deswegen bemerkenswert, weil die jüngsten Inflationsdaten negativ gewesen seien, sagten Händler. Der Anstieg der Erzeugerpreise um 0,9 Prozent im September habe deutlich über der erwarteten Rate von 0,5 Prozent gelegen.

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