Archiv
Goldman-Sachs-Analystin Cohen hält US-Aktien für unterbewertetDPA-Datum: 2004-07-22 11:25:08

(dpa-AFX) München - US-Aktien sind nach Ansicht von Abby Joseph Cohen, Aktienstrategin bei Goldman Sachs < GS.NYS > < GOS.FSE > , derzeit unterbewertet. Sie rechnet in einem Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe) aber erst gegen Ende des Jahres mit steigenden Kursen. Die Wirtschaft und die Gewinne der Unternehmen dürften künftig deutlich langsamer wachsen. Zum bisherigen Verlauf der Berichtsaison sagte Cohen: "Die Ergebnisse waren bisher gut, aber es gab weniger positive Überraschungen als im ersten Quartal".

(dpa-AFX) München - US-Aktien sind nach Ansicht von Abby Joseph Cohen, Aktienstrategin bei Goldman Sachs < GS.NYS > < GOS.FSE > , derzeit unterbewertet. Sie rechnet in einem Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe) aber erst gegen Ende des Jahres mit steigenden Kursen. Die Wirtschaft und die Gewinne der Unternehmen dürften künftig deutlich langsamer wachsen. Zum bisherigen Verlauf der Berichtsaison sagte Cohen: "Die Ergebnisse waren bisher gut, aber es gab weniger positive Überraschungen als im ersten Quartal".

Auf Basis einer konservativen Gewinnschätzung hält Goldman Sachs ein Niveau von 1.250 Punkten beim S & P 500 Index in den nächsten sechs bis zwölf Monaten für fair, sagte Cohen. Dies gelte unter der Annahme, dass Inflation und Zinsen weiter steigen. "Wenn unsere Einschätzung stimmt, ist der S & P 500 derzeit etwa zwölf Prozent unterbewertet", sagte die Expertin. Kurzfristig rechnet sie wegen verunsicherter Investoren jedoch damit, dass die Kurse sich weiter in einer engen Spanne bewegen werden. Erst gegen Jahresende könnten die Börsen Cohen zufolge anziehen. Dann sei auch die Präsidentenwahl in den USA vorüber.

Die US-Wirtschaft werde 2004 nur noch um drei Prozent wachsen, sagte Cohen. Nachdem die Gewinne von US-Unternehmen im Jahr 2003 um fast 30 Prozent gestiegen seien, rechne sie in diesem Jahr nur noch mit 13 Prozent Gewinnwachstum und 2005 mit einem Plus von sieben Prozent. Die niedrigere Annahme komme auch dadurch zustande, dass Goldman Sachs bei den Prognosen bereits in vollem Umfang neue Bilanzierungsregeln berücksichtige./tf/jkr/kro

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%