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Goldman Sachs stuft Software-Aktien zurück

Die Investmentbank Goldman Sachs hat ihre Ergebnisschätzungen für Software-Aktien wegen des drohenden Kriegs in Irak leicht gesenkt. Die Quartalsergebnisse der Branche würden "wahrscheinlich durch den drohenden Ausbruch von Feindseligkeiten zwischen den USA - mit ihren Verbündeten - und dem Irak gedämpft", hieß es in einer am Donnerstag verbreiteten Studie von Branchenanalyst Rick Sherlund.

Reuters NEW YORK. Die Kunden würden sich angesichts der weltpolitischen Unsicherheiten mit großen Investitionen zum Quartalsende bereits zurückhalten. Wenn der Krieg wirklich ausbreche, seien weitere Einschnitte zu erwarten. Goldman Sachs habe die Prognosen für die Ergebnisse deshalb um jeweils ein bis zwei Cent je Aktie zurückgenommen.

Der Co-Vorstandssprecher des größten europäischen Softwarekonzerns SAP, Henning Kagermann, hatte Anfang der Woche erklärt, er rechne bei einem Irak-Krieg nur mit vorübergehenden Belastungen des Geschäfts. Der negative Einfluss würde sich auf ein bis zwei Quartale beschränken, sagte er in einem Interview mit dem "Handelsblatt".

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