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Goldman Sachs und Fidelity beteiligen sich an VA Tech

Nach dem gescheiterten Einstieg von Siemens beteiligen sich nun die US-Investmentbank Goldman Sachs und der Fondsspezialist Fidelity an dem österreichischen Technologiekonzern VA Tech . Fidelity übernehme 5,2 % des Kapitals, Goldman Sachs 4,9 %, teilte die VA Technologie AG am Freitag in Linz mit.

dpa-afx LINZ. Nach dem gescheiterten Einstieg von Siemens beteiligen sich nun die US-Investmentbank Goldman Sachs und der Fondsspezialist Fidelity an dem österreichischen Technologiekonzern VA Tech . Fidelity übernehme 5,2 % des Kapitals, Goldman Sachs 4,9 %, teilte die VA Technologie AG am Freitag in Linz mit.

Der auf Energieübertragung und Anlagenbau spezialisierte Konzern schreibt rote Zahlen und wird derzeit saniert. Siemens hatte seine Übernahmepläne wegen des massiven politischen Widerstands und der Ablehnung des VA Tech-Vorstands vor rund zehn Tagen aufgegeben.

Unklar ist, auf welchem Weg die Investoren die Aktienpakete erwerben. "Dazu können wir keine Angaben machen", sagte eine Konzernsprecherin. Nach früheren Angaben ist die Victory Industriebeteiligung AG um den Industriellen Mirko Kovats mit 12,53 % beteiligt. Kovats wollte ursprünglich gemeinsam mit Siemens die VA Tech übernehmen.

Kapitalerhöhung Kommt

Die staatliche Österreichische Industrieholding Öiag hielt zuletzt 15 %. Die übrigen 72,47 % der 15 Mill. Aktien befanden sich im Streubesitz. Am 21. September soll auf einer außerordentlichen Hauptversammlung eine Kapitalerhöhung bis zu 25 % des Grundkapitals beschlossen werden. Daran werde auch nach dem Einstieg der Investoren festgehalten, sagte die Sprecherin. Der Vorstand sei erfreut über die Beteiligung von Goldman Sachs und Fidelity.

Die VA Technologie AG setzte 2003 mit weltweit 17 000 Beschäftigten knapp vier Mrd. ? um und gilt als Österreichs größter Technologie-Konzern. Für 2004 wird wegen zusätzlicher Sanierungsmaßnahmen ein Netto-Verlust von 65 Mill. bis 70 Mill. ? erwartet, nach einem Minus von 15 Mill. ? im Vorjahr. 2002 hatte der Konzernverlust 93 Mill. ? betragen.

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