Goldman Sachs und Morgan Stanley
SAP: Analysten senken Gewinnprognosen

Die Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley haben die Gewinnprognosen für die Aktien des Softwarekonzerns SAP gesenkt. Am Vortag hatte das Unternehmen deutlich gesunkene Umsätze für das erste Quartal 2002 präsentiert.

rtr LONDON. Goldman Sachs teilte am Freitag mit, seine Gewinnprognose für 2002 auf 3,35 Euro von zuvor 3,5 Euro je Aktie gesenkt zu haben. 2003 erwarten die Experten des Bankhauses bei SAP nur noch einen Gewinn je Aktie von 4,1 Euro statt bisher 4,25 Euro. Allerdings werde SAP weiter auf der Liste der empfohlenen Aktien (recommended list) geführt.

"Wir glauben, dass SAP weiterhin die weltweit am besten platzierte Software-Marke im Unternehmensbereich ist und halten die aktuelle Schwäche für eine Folge des wirtschaftlichen Umfeldes", hieß es in der Begründung der Fachleute.

Auch Morgan Stanley senkte seine Gewinnprognose für SAP. 2002 werde der Gewinn pro Aktie voraussichtlich bei 3,25 Euro statt bei zuvor prognostizierten 3,47 Euro liegen und 2003 bei 4,04 Euro statt 4,4 Euro, teilten die Analysten mit. Die Bewertung des SAP-Titels mit "Overweight" behielten sie jedoch bei. Ein Experte des Investmenthauses sagte, die herabgesetzte Gewinnprognose berücksichtige die sich abzeichnende langsamere Erholung bei SAP. Als Kursziel nannte Morgan Stanley nur noch 172 Euro statt bislang 180 Euro.

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