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Goldman Sachs uneinheitlich

Goldman Sachs´ Analystenriege scheint sich über die Entwicklung des Technologiesektors nicht einig zu sein. Während Chefanalystin Abby Cohen zum Einstieg in High-Tech-Werte bläst, raten Cohens Kollegen Rick Sherlund und Laura Conigliaro zur Vorsicht.

Im Technologiesektor böten sich nun einige gute Kaufgelegenheit, erklärte Cohen. Sie empfiehlt zum Beispiel IBM und Sun Microsystem zum Einstieg. IBM sei laut Cohen ein sicherer Wert, da der Computerkonzern weiterhin versucht, die Produktion durch Outsourcing zu optimieren und die Kosten zu senken. Serverhersteller Sun Microsystems sei in diesem Sinne auch ein Schnäppchen. Die Aktie notiere zur Zeit auf dem niedrigsten Stand seit einigen Jahren. Vorsichtig räumt sie jedoch ein, dass es durchaus Anlass zur Sorge gebe, sollten die Unternehmen nicht bald beginnen, ihre Investitionen anzukurbeln.

Pessimistischer zeigen sich dagegen Cohens Analystenkollege Rick Sherlund und Laura Conigliaro. Das nach wie vor schwache Marktumfeld werde den Technologiesektor weiterhin belasten. Sie stellen eine nur milden Erholung der US-Konjunktur in Aussicht. Die Experten reduzieren ihre Prognosen für Microsoft, Siebel, Hewlette-Packard, EMC, I2 Technologies und weitere 34 Technologiewerte. Unter den Werten, deren Prognosen reduziert werden, ist unter anderem auch IBM.

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