Goldpreis steigt
Euro gerät nach US-Zahlen deutlich unter Druck

Der Euro ist am Freitag deutlich unter Druck geraten. Die schon am Vormittag eingesetzte Talfahrt der europäischen Gemeinschaftswährung beschleunigte sich nach Veröffentlichung von US-Konjunkturdaten.

HB/pda FRANKFURT. Am späten Nachmittag unterschritt die europäische Gemeinschaftswährung die Marke von 1,18 Dollar und kostete 1,1745 Dollar. Ein Dollar war damit 0,8510 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor noch auf 1,1822 (Donnerstag: 1,1756) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8459 (0,8506) Euro.

Die Veröffentlichung des Einkaufsmanagerindex für Chicago habe den Euro besonders unter Druck gesetzt, sagte Helaba-Analyst Patrick Laub. Außerdem sei es nach dem starken Euroanstieg in den vergangenen Tagen wohl zu Gewinnmitnahmen gekommen. Das am Sonntag beginnende G8-Gipfel habe hingegen keine Auswirkungen auf den Devisenhandel, da die Märkte hier nicht mit Neuigkeiten rechneten.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,7196 (0,7158) britische Pfund, 140,31 (139,53) japanische Yen und 1,5277 (1,5288) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London mit 365,80 (359,50) Dollar festgestellt.

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