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Goldreserven - Verkauf mit Hindernissen

Dies sind zu beachtende Fakten bei einem Verkauf:
  • Gewinnabführung

    : Laut Gesetz muss die Bundesbank ihren Gewinn, abgesehen von der Rücklage, an den Bundeshaushalt abführen. Zentralbankchef Ernst Welteke braucht also eine Änderung des Bundesbankgesetzes, sollen die Erlöse aus dem Goldverkauf nicht im Etat verschwinden. Andererseits kann der Bund Welteke nicht zwingen, Gold zu verkaufen.
  • Stille Reserve

    : Der Goldschatz der Bundesbank ist aktuell brutto rund 35 Milliarden Euro wert. Davon muss der Buchwert abgezogen werden, so dass ein vollständiger Verkauf etwa 29 Milliarden Euro ergeben würde, falls sich die Notenbank dazu entscheidet.
  • Washingtoner Abkommen

    : Im Sommer 2004 wird die EZB über ein neues Goldabkommen verhandeln, heißt es in Berlin. Man erwartet, dass der Bundesbank ein jährliches Kontingent von 120 bis zu 150 Tonnen zusteht, das sie verkaufen kann, aber nicht verkaufen muss.
  • Londoner Markt

    : London ist das Zentrum des Goldhandels. Hier wird zweimal täglich der Goldpreis fixiert, hier sitzt die London Bullion Market Association, die die Standards des Handels garantiert. Gold ist ein rares Metall: Würde man sämtliches Gold, das seit Bestehen der Menschheit gefördert wurde, in einen Barren zusammengießen, ergäbe sich ein Klotz von nur 17 Kubikmetern.
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