Golf für Einsteiger
Schwingen mit Tiger Woods

Golf ist zeitintensiv, das ist bekannt. Aber auch gestresste Manager müssen von ihrem Lieblingssport nicht nur träumen: Mit einem Chrash-Kurs lernen sie an einem Wochenende das ABC des Golfens.

Blasen an den Händen, das kann nach stundenlangem Training schon mal passieren. Dagegen hilft ein Golfhandschuh, den sich jeder Anfänger vor einem Intensivkurs unbedingt kaufen sollte. Golftasche und Schläger dagegen kann ein Einsteiger in den meisten Golfschulen gegen Gebühr ausleihen. Auch extra Schuhe mit Noppen oder so genannten Kunststoff-Spikes sind vorerst nicht nötig. Feste Turnschuhe reichen in der Regel für die ersten Golfschritte aus.



Bevor ein Anfänger auf den ersten Ball losgelassen wird, muss er lernen, wie man einen Schläger richtig hält. "Das ist die Grundvoraussetzung für einen guten Schwung", sagt Achim Steinfurth. Der Diplom Golflehrer unterrichtet im Golf & Vitalpark Bad Waldsee. Dort werden jedes Wochenende Intensivkurse angeboten. Drei Tage dauert ein Crash-Kurs, in dem 15 Teilnehmer von 9.00 bis 16.30 Uhr von drei Pros in die Freuden des Golfes eingewiesen werden. 499 Euro kostet beispielsweise dieser "Power-Kurs".



Nach den Lektionen über Griff und Stand geht es für die ersten Golfversuche auf ein Übungsgreen zum Putten. "Dabei kann man den Bewegungsablauf am besten zeigen", sagt Golf-Pro Steinfurth. Danach ist die Driving-Range dran. Das ist eine Übungswiese, auf der ambitionierte Golfer eimerweise Bälle schlagen können. Zunächst geht es hauptsächlich darum, ein Gefühl für Ball, Richtung und Distanz zu bekommen. "Mit der Zeit wird das immer selbstverständlicher", sagt Steinfurth.



In Bad Waldsee, wie auch an vielen anderen Golfschulen, ist ein spezielles Videotraining fester Bestandteil der Intensivkurse. Die Pros filmen ihre Schüler beim Abschlagen, um die Aufnahmen später gemeinsam zu analysieren. "Das bringt mehr als alle Worte", sagt Achim Steinfurth, "So kann man die eigenen Fehler besser erkennen." Um den Lerneffekt zu steigern, sehen sich die Golfschüler auf dem Bildschirm neben Bernhard Langer oder Tiger Woods schwingen. "Dann haben sie den direkten Vergleich und bekommen eine Idee, wohin das alles führen kann", sagt Steinfurth.

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