Gotthardautobahn gesperrt
Erdrutsche in der Schweiz

Sintflutartige Regenfälle haben in der Zentral- und Südschweiz Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Ein Kind wurde verletzt. Bahn - und Straßenverbindungen mussten gesperrt werden, darunter auch die Gotthardautobahn. In den Alpen wurde vor großer Lawinengefahr gewarnt.

dpa ZÜRICH/BELLINZONA. Besonders betroffen waren der Kanton Uri und das Tessin. Die Gotthardautobahn musste teilweise gesperrt werden, nachdem ein Erdrutsch alle vier Fahrspuren verschüttet hatte. In dem Ort Schattdorf traten mehrere Bäche über die Ufer. Dabei wurde die Schule überschwemmt, ein Kind wurde leicht verletzt. Der Schulbetrieb wurde eingestellt.

Die Bahnstrecke von Bellinzona nach Luino war nach Angaben der Bahn zwischen Maccagno und Luino auf italienischem Gebiet verschüttet. Auf dem Abschnitt Cadenazzo - Magadino wurden zudem rund 15 Meter Gleis weggespült. Auch in weiteren Gebieten musste der Bahnverkehr unterbrochen oder eingeschränkt werden. Wegen der andauernden Niederschläge wurde auch die für (den morgigen) Samstag geplante Eröffnung des Gotthardpasses verschoben, wie die Behörden mitteilten. Auf der Passhöhe fiel mehr als ein Meter Schnee. Der Gotthardpass soll nun erst am kommenden Mittwoch wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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