GPC-Aktie gefragt
GPC erreicht Forschungsziele mit Boehringer Ingelheim

Das Biotechnologieunternehmen GPC Biotech hat in der Forschungsallianz mit Boehringer Ingelheim zwei Forschungsziele im Bereich Virologie erreicht.

Reuters FRANKFURT. GPC habe mit Hilfe ihrer Technologieplattform neue Angriffspunkte für die Prävention und Behandlung von humanen Papillomavirus-Infektionen (HPV-Infektionen) für die weitere Entwicklung bei Boehringer Ingelheim identifiziert und biochemisch validiert, teilte die im Nemax-50 gelistete Gesellschaft am Dienstag mit. GPC Biotech erhalte Zahlungen von Boehringer Ingelheim. Über deren Höhe wurden keine Angaben gemacht.

Die Allianz zwischen GPC und Boehringer wurde im Januar vergangenen Jahres bekannt gegeben. Im Rahmen der Zusammenarbeit sucht GPC mit Hilfe der eigenen Technologie sogenannte Targets. Dies sind Angriffspunkte in Form körpereigener Gene oder Proteine (Eiweiße), die auf Testsubstanzen reagieren, welche später möglicherweise als Medikamente eingesetzt werden. Dabei handele es sich bei der Identifizierung der Targets um ein frühes Forschungsstadium, betonte eine GPC-Sprecherin.

Den Angaben beider Unternehmen zufolge ist der HPV-Virus die Ursache aller Warzen. Eine Gruppe des Virus sei verantwortlich für genitale HPV-Infektionen. Dies sei die meist verbreitete Viruserkrankung in den Industriestaaten, die durch sexuellen Kontakt übertragen wird. Zudem könne eine Untergruppe des HPV-Virus mit der Ausbildung von Gebärmutterhalskrebs in Verbindung stehen.

Die Aktie von GPC stieg bis zum Dienstagmittag in einem leichteren Gesamtmarkt um 2,50 Prozent auf 6,15 Euro.

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