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Green verschärft Ton im M & S-Übernahmekampf - Aktionäre sollen protestierenDPA-Datum: 2004-07-12 20:46:38

(dpa-AFX) London - Der Milliardär Philip Green hat im Übernahmekampf um den britischen Einzelhändler Marks & Spencer Plc < MKS.ISE > < MKS.FSE > den Ton verschärft. Er appellierte am Montag an die Aktionäre, die für eine Übernahme seien, bei Marks & Spencer (M & S) zu protestieren.

(dpa-AFX) London - Der Milliardär Philip Green hat im Übernahmekampf um den britischen Einzelhändler Marks & Spencer Plc < MKS.ISE > < MKS.FSE > den Ton verschärft. Er appellierte am Montag an die Aktionäre, die für eine Übernahme seien, bei Marks & Spencer (M & S) zu protestieren.

Wenn die Aktionäre sein Angebot wollten, müssten sie die M & S-Führung jetzt unter Druck setzen, sagte Green in London. Die Anteilseigner müssten ihr Interesse an der Offerte der Unternehmensführung mitteilen. Green hatte erst vor wenigen Tagen ein drittes Angebot für die Einzelhandelskette vorgelegt und bietet nunmehr 9,1 Milliarden Pfund (13,67 Milliarden Euro). Der Vorstand hatte die Offerte abgelehnt.

Er werde das Angebot von 400 Pence pro Aktie nur noch wenige Tage aufrecht erhalten, sagte Green bei einer Investorenkonferenz. Wenn kein ernsthafter Dialog zustande komme, habe er "keine Alternative als die, Schluss zu machen". Der Milliardär sagte erneut, er sei zuversichtlich, dass die Wettbewerbsbehörden die Übernahme genehmigen würden.

M & S hatte am Morgen angekündigt, sich mit der Rückzahlung von 2,3 Milliarden Pfund an seine Aktionäre gegen eine Übernahme durch Green wappnen zu wollen. Zugleich hatte der Konzern einen Strategieplan vorgestellt, in dessen Zentrum die Stärkung der Marke und die Konzentration auf das Konzerngeschäft steht. Ein kräftiger Tritt auf die Kostenbremse soll im kommenden Geschäftsjahr 2005/2006 Einsparungen von 250 Millionen Pfund bringen.

Durch die Kapitalmaßnahme, weitere Einsparungen, den Aufbau einer langfristigen Partnerschaft mit Hsbc sowie das noch nicht ausgeschöpfte Potenzial der Kette komme Marks & Spencer auf einen Wert, der deutlich über den 400 Pence je Aktie liege, die Philip Green geboten habe, sagte Vorstandschef Stuart Rose.

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