Greenpeace fordert Ausbau der erneuerbaren Energien
Umweltverbände loben Schröder-Rede

Umweltschutzorganisationen haben die Rede von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) beim Weltgipfel in Johannesburg übereinstimmend gelobt.

HB JOHANNESBURG. Greenpeace forderte den Kanzler am Montag dazu auf, sich persönlich in die Verhandlungen beim Gipfel einzuschalten. "Insbesondere beim Ziel zum Ausbau der erneuerbaren Energien muss er sich einmischen", sagte Greenpeace-Umweltexperte Martin Kaiser. Die USA und Opec-Staaten unter den Entwicklungsländern sind bislang gegen eine von Deutschland und der EU geforderte konkrete Vereinbarung zum weltweiten Ausbau erneuerbarer Energien.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßte die erneute Ankündigung der Bundesregierung, in den nächsten fünf Jahren 500 Millionen Euro für erneuerbare Energien und 500 Millionen Euro für mehr Energieeffizienz in Entwicklungsländern zur Verfügung zu stellen. "Wir fordern die anderen EU-Länder auf, jetzt auch Geld auf den Tisch zu legen, um die Entwicklungsländer aus der Knechtschaft der Opec zu befreien", sagte BUND-Weltgipfelexperte Daniel Mittler.

Der Deutsche Naturschutzring lobte die deutsche Delegation beim Gipfel. "Die Deutschen sind die Lokomotive in der EU", sagte der Generalsekretär des Deutschen Naturschutzrings (DNR), Helmut Röscheisen, am Rande des Gipfels. "Da sind wir stolz drauf." Der DNR ist der Dachverband der deutschen Natur- und Umweltschutzverbände. Die Delegierten aus mehr als 190 Staaten hatten sich zuvor in wichtigen Punkten geeinigt.

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