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Greenspan: Zinssenkungen nur Falls notwendig

Alan Greenspan deutet in seinem halbjährlichen Rechenschaftsbericht zum Stand der Konjunktur und Geldpolitik weitere Zinssenkungen an. Allerdings nur dann, wenn der Konjunkturverlauf dies tatsächlich erforderlich machen sollte.

Die Unsicherheitsfaktoren, was den Konjunkturverlauf betrifft, seien immer noch beträchtlich. So könne unter anderem der Verlauf der Kapitalinvestitionen ein anhaltendes Problem darstellen. Man dürfe jedoch nicht außer Acht lassen, dass die Zinsen bereits erheblich gesenkt wurden. Greenspan fügte allerdings hinzu, dass das Risiko einer aufkommenden Inflation auch weiterhin unter Kontrolle bleiben sollte. Im kommenden Jahr sei mit einem Wirtschaftswachstum von 3 bis 3,25 Prozent zu rechnen, begleitet von einer Inflationsrate in der Spanne von 1,75 bis 2,5 Prozent. Der Aktienmarkt reagiert auf die Kommentare des Notenbankers mit Kursverlusten. Man vermutet, dass Greenspan mit seinen Kommentaren das mögliche Ende der Zinssenkungsrunde angedeutet hat.

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