Gremium soll Schicksal von Diktaturopfern aufklären
Uruguays Präsident Batlle setzt "Friedenskommission" ein

afp MONTEVIDEO. Uruguays Präsident Jorge Batlle hat am Mittwoch eine Kommission eingesetzt, die helfen soll, die Bewohner des Landes miteinander zu versöhnen und die "Verletzungen" der Militärdiktatur zu heilen. In Uruguay verschwanden während der rechtsgerichteten Militärdiktatur in den 70er und 80er Jahren ähnlich wie in Chile und Argentinien unzählige linke Oppositionelle. Von staatlicher Seite gab es bislang keinerlei Aufarbeitung der Menschenrechtsverbrechen.

Die nun von Batlle eingesetzte "Friedenskommission" soll vor allem das Schicksal der Verschwundenen aufklären. Ihr Vorsitzender ist der Erzbischof von Montevideo, Nicolas Cotugno. Zudem gehören der Kommission Parteienvertreter, Menschenrechtler und Gewerkschafter an.

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