Grid Computing Initiative
IBM will Milliardenbetrag in Computerfarmen investieren

IBM will für umgerechnet 9 Milliarden DM so genannte Computerfarmen anlegen und die geballte Rechenkraft Unternehmen gegen Bezahlung zur Verfügung stellen. Wie der Informationsdienst CNet berichtet, ist die IBM-Initiative die bisher ehrgeizigste in dem noch jungen Geschäftsfeld des «Distributed Computing» (verteiltes Rechnen).

ddp ARMONK/NEW YORK. Das Projekt, das von IBM den Namen "Grid Computing Initiative" bekam, sieht vor, Unternehmen nicht mehr wie bisher ein fixes Volumen von Rechenzeit anzubieten, sondern nach den einzelnen Zugriffen auf die vernetzten Computer bezahlen zu lassen. Die teilnehmenden Firmen hätten den Vorteil, nicht mehr pauschal für eine Leistung zu bezahlen, die sie womöglich nur teilweise in Anspruch nehmen. IBM wiederum könnte seine Computerfarmen optimal auslasten, indem es die Rechnerzeit zu verschiedenen Tageszeiten unterschiedlich teuer anbietet.

Von der britischen Regierung bekam IBM jetzt nach eigenen Angaben zusätzlich den Auftrag, das Computernetzwerk "National Grid" aufzubauen. Durch das System will die Regierung die Forschungs- und Regierungseinrichtungen im Land miteinander vernetzen. Vorbild für das "Grid Computing", bei dem eine große Zahl von Computern ihre Rechenleistung bündeln, ist das "seti@home"-Projekt. Millionen Teilnehmer weltweit stellen die Leistung ihrer PCs dabei der konzertierten Suche nach außerirdischem Leben zur Verfügung. Auch in der Universitätsforschung ist Grid Computing den Kinderschuhen inzwischen entwachsen.

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