Griechische Fans beklagen Organisation des Endspiels
Tumulte vor EM-Finale

Kurz vor dem Finale der Fußball-Europameisterschaft kam es vor dem Ticketschalter des griechischen Fußball-Verbandes zu Tumulten. Einige Fans haben ihre bezahlten Tickets noch immer nicht erhalten.

HB BERLIN. Vor dem Finale der Fußball-Europameisterschaft in Portugal kam es zu Tumulten vor dem Ticketschalter des griechischen Fußballverbandes Epo. Die Polizei hatte einen Fan vor dem Schalter festgenommen.

Als der Epo-Ticketschalter nach wenigen Minuten wieder geschlossen wurde, kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Dabei wurden die Beamten mit Plastikflaschen beworfen. Nachdem die Epo ankündigte, auch am Sonntag EM-Tickets anzubieten, beruhigten sich die Gemüter wieder. Bereits am frühen Samstagmorgen hatten rund 2500 Fans auf die Öffnung des Epo-Ticketschalters gewartet, um wie von der Epo angekündigt von 11.00 bis 19.00 Uhr die begehrten Tickets zu erwerben.

Die Epo hatte für das EM-Finale im 65.000 Zuschauer fassenden Stadion «Jardim da Luz» 331 Tickets erhalten. «Mehr als 30.000 Griechen wollen beim Endspiel dabei sein», sagte Epo-Sprecher Alexis Dedes. Mehrere Dutzend griechischer Anhänger hatten zudem aus Verärgerung über die ausgebliebene Auslieferung bestellter Eintrittskarten am Samstag lautstark vor dem Quartier des Teams von Griechenlands Nationaltrainer Otto Rehhagel protestiert. Die Fans beklagten, dass Reisebüros in Hellas für die mehrtägigen Aufenthalte und die Bestellung von Endspiel-Tickets vorab kassiert hätten und die Karten bis einen Tag vor dem Finale noch nicht ausgehändigt worden waren.

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