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Größte Yukos-Aktionäre wollen auf ihre Anteile verzichten

Die Großaktionäre des vor der Zerschlagung stehenden russischen Ölkonzerns Yukos sind um der Rettung des Unternehmens willen weiter zu einem Verzicht auf ihre Anteile bereit. Das sagte ein Sprecher der Menatep-Gruppe, die 61,01 Prozent der Yukos-Aktien verwaltet, am Dienstag in Moskau.

dpa-afx MOSKAU. Die Großaktionäre des vor der Zerschlagung stehenden russischen Ölkonzerns Yukos sind um der Rettung des Unternehmens willen weiter zu einem Verzicht auf ihre Anteile bereit. Das sagte ein Sprecher der Menatep-Gruppe, die 61,01 Prozent der Yukos-Aktien verwaltet, am Dienstag in Moskau. Zuvor hatte der Vorsitzende des Yukos-Aufsichtsrates, Viktor Geraschtschenko, in Hongkong gesagt, dass Menatep ihr Aktienpaket an Yukos zur Tilgung der Steuerschulden des Konzerns verkaufen wolle, wie die Agentur Interfax meldete.

Menatep erklärte, der Verkauf sei dem Staat bereits vor Monaten vorgeschlagen worden, aber von der Justiz abgelehnt worden. Die Papiere der größten Yukos-Aktionäre blieben weiterhin gesperrt. Der frühere Yukos-Konzernchef Michail Chodorkowski, der seit über einem Jahr in Untersuchungshaft sitzt, hält 9,5 Prozent der Anteile an Menatep. Fünf andere Yukos-Großaktionäre sind mit 36 Prozent an Menatep beteiligt. 4,5 Prozent der Aktien sind im Streubesitz. Chodorkowski ist der einzige Begünstigte für die restlichen 50 Prozent der Menatep-Papiere.

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