Größter Verlierer waren General Electric
Wall Street im freien Fall

Der amerikanische Aktienmarkt befand sich am Montag in einem freien Fall. Der Dow-Jones-Index für 30 Standardwerte fiel 436,37 Punkte oder 4,1 % auf 10208,25 Punkte.

Der stärkste Einbruch erfolgte jedoch im Technologiesektor, der nach Händlerangaben noch immer unter der Umsatzwarnung von Intel und der Ankündigung von Cisco Systems leidet, bis zum Sommer mehr als 11 % des Personals abzubauen.

Der technologielastige NASDAQ-Index fiel um 129,35 Punkte oder 6,2 % auf 1923,46 Punkte. Es war das erste Mal seit Dezember 1998, dass der NASDAQ unter der 2000-Marke abgeschlossen hat.

Der breitere Standard & Poor's 500-Index fiel um 53,24 Punkte oder 4,3 % auf 1180,18 Punkte. An der New York Stock Exchange stiegen 393 Notierungen, 2416 Aktien fielen und 168 Papiere gingen unverändert aus dem Handel.

An der New York Stock Exchange lag das Handelsvolumen jedoch unter einer Milliarde Stück, so dass Händler von einem Käuferstreik sprachen. An der NASDAQ wurden 2,1 Mrd. Papiere umgesetzt,

Die Siemens AG hatte in New York ihr Börsendebüt. Vorstandschef Heinrich von Pierer durfte zur Eröffnung des Handels die Glocke läuten. Das nutzte dem Titel jedoch nicht. Siemens schlossen mit einem Minus von 1,920 bei 110,33 $. Es wurden 395 400 Aktien umgesetzt.

Größter Verlierer auf der Liste der "blue chips" waren General Electric. Finanzwerte sowie die Aktien der konjunktursensiblen Unternehmen und Gesundheitstitel wurden ebenfalls abgegeben.

Zu den betroffenen Technologiewerten gehörten neben Cisco, Intel und Oracle noch Ciena und Microsoft. Im Telefonsektor fielen Ericsson nach einer Gewinnwarnung für das erste Quartal. Am Rentenmarkt notierten die Renditen 30-jähriger Staatsanleihen unverändert mit 5,31 %. Die Feinuze Gold stieg um 0,80 $ auf 272,30 $. Im Devisenhandel fiel der Euro auf 0,92790 US- $ nach 0,93330 am Freitag. Daraus ergibt sich für den $ zur D-Mark ein Kurs von 2,1085 (2,0961) D-Mark.

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